| Der Tod der
Wissenschaftler in Djibouti war Anlaß für die Gründung der Annette Barthelt-Stiftung
am 10. Mai 1988. Die Stiftung widmet sich zwei
ständigen Aufgaben:
I. Sie bemüht sich darum, die
Problematik des Terrorismus sowie seine Folgen für die Betroffenen und
für die Gesellschaft öffentlich darzusteIlen, indem sie bedeutende
Beiträge, die die Auseinandersetzung mit dem Terrorismus zum Gegenstand
haben, durch Zuwendungen auszeichnet. Gemeinsam mit dem "Weißen
Ring" soll Opfern und Hinterbliebenen von Terroranschlägen
Beistand geleistet, auf Lücken im geltenden Recht bei der Versorgung
von Opfern aufmerksam gemacht und auf Verbesserungen hingewirkt werden.
Herausragendes Engagement zu dieser Thematik wird mit dem Annette-Barthelt-Preis für die Auseinandersetzung mit Terror und Gewalt
ausgezeichnet. Über die Preisvergabe befindet der Vorstand der Stiftung
gemeinsam mit einem Staatsbürgerlichen Beirat.
II. Sie zeichnet herausragende
wissenschaftliche Arbeiten junger Meereskundler, die im Anschluß an
eine in der Regel seegehende Forschungstätigkeit vorgelegt werden,
jährlich mit dem "Annette Barthelt-Preis für
Meeresforschung" aus. Über die Preiswürdigkeit der auf Grund
einer Ausschreibung eingereichten Arbeiten entscheidet ein
Wissenschaftlicher Beirat der Stiftung.
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